Dell hat kaputte Rechner verkauft

Dell hat kaputte Rechner verkauft

Aufgeplatzte Mainboard-Kondensatoren schütteten Elektrolyt ins PC-Innere - Dell hat defekte Rechner wissentlich verkauft und steht jetzt vor Gericht.
Dell hat kaputte Rechner verkauft
Dell hat kaputte Rechner verkauft
Der Computer-Händler Dell hat wissentlich fast 12 Millionen defekte PC-Komponenten verkauft, geht aus den der New York Times vorliegenden Gerichtsunterlagen hervor. Die Mainboard-Kondensatoren der Optiplex-PC-Reihe aus den Verkaufsjahren von 2003 bis 2005 sollen eine Ausfallrate von 97 Prozent aufweisen. Die Kondensatoren seien aufgeplatzt und auslaufendes Elektrolyt sorgte für Bootprobleme und Kurzschlüsse.

Im Extremfall, schreibt die New York Times, sollen die defekten Teile gar einen Brand auslösen können. Nach der Klage des Providers AIT musste Dell den Fehler jetzt vor Gericht eingestehen. Wie die New York Times weiter schreibt, habe Dell das Problem unter den Tisch kehren wollen und bei Reparatur der betroffenen PCs das defekte Mainboard durch ein neues ebenfalls defektes Mainboard ersetzt. Das Verfahren läuft noch.

 

Quelle: pcwelt.at