Abrevis NewsTicker

IT as a Service: VMware enthüllt Infrastruktur-Strategie und neue Produkte

Donnerstag, 02. September 2010 um 08:50

VMware hat neben einer Applikationsplattform für Clouds auch sechs neue Produkte und Services für die Cloud-Infrastruktur auf der VMworld 2010 angekündigt. Diese sollen Unternehmen und Service-Providern helfen die Kontrolle in der Cloud zu behalten.

VMware entwickelt mit IT as a Service seinen Cloud-Ansatz zu einem geschäftszentrierten Ansatz. Dabei soll sich die IT von der Produktion von Services zu der Optimierung von Produktion und Verbrauch dieser Services bewegen in Übereinstimmung mit Unternehmens-Ansprüchen. Dies ändert die Rolle der IT von einem „Kostenverursacher“ hin zu der einer strategischen Investition.

 

Aufbauend auf der Basis von VMware vSphere stellen VMwares neue Cloud Infrastruktur-Produkte und -Services ein Hybrid Cloud-Modell dar, das eine Brücke zwischen privaten und öffentlichen Clouds bildet.

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Krisengespräch: Indien will Blackberrys überwachen

Dienstag, 31. August 2010 um 06:38

Die indische Regierung fordert von Blackberry-Hersteller RIM Zugriff auf die verschlüsselten E-Mails von Blackberry-Nutzern. Anderenfalls will man den E-Mail-Dienst für eine Million Nutzer abschalten.

Countdown mit ungewissem Ausgang für mehr als eine Million Blackberry-Nutzer in Indien: Die Regierung droht, den mobilen E-Mail-Dienst zu sperren, wenn die Betreiber ihr bis Dienstag keine Verschlüsselungscodes offengelegt haben. Für Montag ist laut einem Zeitungsbericht ein Krisengespräch im Innenministerium geplant.    

   

Patch für LNK-Sicherheitsloch ist da

Dienstag, 03. August 2010 um 10:28

Microsoft hat den außerplanmäßig angekündigten Windows-Patch für die LNK-Sicherheitslücke veröffentlicht. Das Sicherheitsleck wird seit mehreren Wochen bereits von Schadsoftware ausgenutzt.

Vor mehr als zwei Wochen hatte Microsoft vor einem gefährlichen Windows-Sicherheitsloch gewarnt. Ein Fehler bei der Verarbeitung von Verknüpfungen (.lnk) in Verbindung mit dem Nachladen der dazugehören Icons durch die Windows Shell erlaubt entsprechende Angriffe.

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In Server-Mainboards von Dell ist der Wurm drin

Montag, 26. Juli 2010 um 10:59

Dell hat seinen Kunden im Servicefall Austausch-Mainboards geschickt, die mit dem W32.Spybot.Worm infiziert waren. Betroffen sind die Austauschplatinen der Server PowerEdge R310, R410, R510 und T410. Verrichtet im Server noch das Auslieferungsmainboard seinen Dienst, haben die Kunden laut Dell nichts zu befürchten.

Der Wurm hat sich in den Flash-Speicher der Mainboards eingenistet und soll von allen gängigen Virenscannern erkannt werden. Zudem kann sich der Wurm nur entfalten, wenn auf dem Server ein Windows-Betriebssystem zum Einsatz kommt und der Kunde ein Update des Unified Server Configurators (USC) oder der 32-Bit-Diagnostic durchführt. Dell hat alle betroffenen Kunden telefonisch kontaktiert und stellt ihnen einen Techniker als Schädlingsbekämpfer zur Seite, wie ein Mitarbeiter im Forum des Herstellers bekannt gegeben hat.

Quelle: heise.de

   

Web vor dem Kollaps - Fast alle Adressen weg

Freitag, 23. Juli 2010 um 11:28

Teurer IP-Handel durch IPv4-Engpass droht

Nic.at-Geschäftsführer Wein warnt vor Engpässen (Foto: nic.at)
Wien (pte/22.07.2010/12:15) - Dem Internet droht ein Wachstumsstillstand. Innerhalb der kommenden zwölf Monate wird der Vorrat an IP-Adressen endgültig aufgebraucht sein. Verantwortlich dafür ist das jahrelange Festhalten am veralteten IPv4-Protokoll, das durch seine 32-Bit-Ausrichtung nur knapp über vier Mrd. IP-Adressen bietet. Gerade einmal 234 Mio. Adressen sollen derzeit noch verfügbar sein, wie auch ein Twitter-Counter http://twitter.com/IPv4Countdown eindrucksvoll zeigt.

Spekulationsgeschäft

"Seit Jahren mahnen Experten zum Umstieg auf das neue IPv6-Protokoll. In der Realität geht der Traffic diesbezüglich aber immer noch gegen null", analysiert Nic.at-Geschäftsführer Richard Wein http://www.nic.at im Interview mit pressetext. Den verschleppten Umstieg erklärt sich Wein mit dem fehlenden wirtschaftlichen Druck. "Da derzeit noch IP-Adressen zur Verfügung stehen und alles wie gehabt funktioniert, sehen alle Beteiligten keinen Grund, in die neue Technologie zu investieren."

Wein und anderen Experten zufolge ist die derzeitige Ruhe aber trügerisch. Denn werden die IP-Adressen in den kommenden ein bis zwei Jahren tatsächlich knapp, droht ein teurer Handel um die verbleibenden Ressourcen. Wer dann schnell einen neuen DSL-Anschluss anmelden und nutzen will, wird tief in die Tasche greifen oder auf frei werdende Adressen warten müssen, so das Worst-Case-Szenario.

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Apple nutzt iPhone-Besitzer als Umgebungsscanner

Mittwoch, 21. Juli 2010 um 11:13

Von Konrad Lischka

Transparenz sieht anders aus: Jahrelang hat Apple Millionen iPhones weltweit als W-Lan- und Mobilfunkmasten-Scanner benutzt - ohne seine Kunden zu informieren. Positionsdaten werden abgegriffen, unter anderem für lokalisierte Anzeigen. Erst auf Druck macht der Konzern die Praxis jetzt öffentlich.

Wo immer Sie sich mit Ihrem iPhone befinden: Apple weiß im Zweifelsfall Bescheid. Der Konzern kann Ihre aktuellen Positionsdaten auf seinen Servern speichern. Anonymisiert, aber in Echtzeit. Seit einem Monat weiß man davon, seit Apple seine Datenschutzerklärung um den schwammigen Satz ergänzt hat, der Konzern könne anonymisiert "präzise Standortdaten erheben, nutzen und weitergeben". Eine Formulierung, die Datenschützer alarmierte - und Fragen aufwarf: Warum speichert Apple die Positionsinformationen? Wie lange? Was passiert damit? "Kein Kommentar", teilte der Konzern SPIEGEL ONLINE damals mit.

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Microsoft warnt vor neuen Angriffen durch Wechseldatenträger

Montag, 19. Juli 2010 um 09:05

USB-Sticks, SD-Karten, externe Festplatten. All diese Datenträger können für eine neu entdeckte und durch gezielte Angriffe auch bereits ausgenutzte Sicherheitslücke verwendet werden.

Microsoft warnt in dem Security Advisory 2286198 vor einer gefährlichen Sicherheitslücke in Verbindung mit Wechseldatenträgern. Sogar Netzwerk- oder WebDAV-Freigaben können damit prinzipiell benutzt werden.

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